In Frankfurt am Main hat die 34. Eurobike begonnen. Die internationale Leitmesse der Fahrrad- und Mobilitätsbranche findet damit bereits zum fünften Mal in der Mainmetropole statt. Bis zum 27. Juni präsentieren rund 800 Unternehmen aus aller Welt ihre neuesten Produkte, Technologien und Konzepte für Fahrrad, E-Bike und urbane Mobilität.
Zur offiziellen Eröffnung kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung auf das Messegelände, um sich einen Überblick über aktuelle Entwicklungen in der Branche zu verschaffen. Nach der Begrüßung durch Fairnamic-Geschäftsführer Philipp Ferger eröffneten Hessens Ministerpräsident Boris Rhein und Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef die Messe gemeinsam mit weiteren Gästen aus Politik, Verwaltung und Messewirtschaft.
Im Mittelpunkt der Eröffnung stand die Rolle der Eurobike als internationaler Treffpunkt für die Fahrrad- und Mobilitätsbranche. Nach Ansicht der Veranstalter wird die Messe damit zunehmend auch zu einem Ort, an dem über zentrale Zukunftsfragen von Mobilität, Stadtentwicklung und Wirtschaft gesprochen wird.
Iris Reimold aus dem Bundesministerium für Verkehr betonte, dass das Fahrrad künftig nicht nur als Freizeitverkehrsmittel, sondern noch stärker als Bestandteil moderner Alltagsmobilität verstanden werden solle. Sicherer Radverkehr könne Verkehrssysteme klimafreundlicher machen und Städte lebenswerter gestalten. Die Eurobike mache diese Entwicklung sichtbar.
Auch Hessens Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori hob die wirtschaftliche Bedeutung der Branche hervor. Die Fahrradwirtschaft stehe für Innovation, Ausbildung, Wertschöpfung und zukunftsfeste Arbeitsplätze. Gleichzeitig zeige sie, dass Mobilität weit mehr sei als reine Fortbewegung, weil sie Menschen den Zugang zu Arbeit, Bildung, Freizeit und gesellschaftlicher Teilhabe erleichtere.
Im Zukunftsareal der Messe stellte Philipp Ferger zudem die geplante strategische Weiterentwicklung der Eurobike vor. Ab 2027 sollen neue Schwerpunkte bei Innovation, Vernetzung und Zielgruppenansprache gesetzt werden. Ministerpräsident Boris Rhein unterstrich in diesem Zusammenhang die Bedeutung der Messe als Marktplatz, Schaufenster und Gesprächsort für eine Branche im Wandel.
Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef verwies auf die Bedeutung innovativer Mobilitätslösungen für die Entwicklung moderner Städte. Wenn sichere Radwege entstünden und unterschiedliche Verkehrsarten sinnvoll miteinander verbunden würden, könne Mobilität gerechter, nachhaltiger und alltagstauglicher werden. So lasse sich öffentlicher Raum stärker als Lebensraum zurückgewinnen.
Beim anschließenden Rundgang besuchte die Delegation verschiedene Unternehmen und Innovationsflächen der Messe. Vorgestellt wurden unter anderem neue Fahrrad- und E-Bike-Konzepte, vernetzte Mobilitätsangebote, Sharing-Lösungen sowie Ecomobility-Fahrzeuge für den urbanen Einsatz. Einige der gezeigten Fahrzeuge konnten vor Ort direkt ausprobiert werden.
Mit ihrer Mischung aus Produktneuheiten, Branchenaustausch und politischen Debatten bleibt die Eurobike damit auch 2026 eine wichtige Plattform für die Zukunft von Fahrrad und Mobilität.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Frankfurt/Veröffentlicht am 24.06.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.