Das Bremer Bikesharing-System Bre.Bike hat sich innerhalb seines ersten Betriebsjahres deutlich etabliert. Mehr als 575.000 Ausleihen in zwölf Monaten zeigen, dass das Angebot von vielen Menschen in Bremen intensiv genutzt wird. Anlässlich des ersten Geburtstags startet im April 2026 zudem eine Sonderaktion: Lastenräder können in diesem Zeitraum 30 Minuten kostenlos getestet werden.
Mit Beginn des Frühlings und der neuen Fahrradsaison zieht Bremen eine positive Zwischenbilanz. Seit dem Start im April 2025 ist Bre.Bike zu einem festen Bestandteil der städtischen Mobilität geworden. Über 42.000 registrierte Nutzerinnen und Nutzer sowie eine stetig wachsende Zahl an Fahrten verdeutlichen die hohe Nachfrage. An besonders frequentierten Tagen wurden bereits bis zu 6.500 Ausleihen registriert.
Mobilitätssenatorin Özlem Ünsal erklärte, Bre.Bike zeige beispielhaft, wie moderne Mobilität in Bremen funktionieren könne. Das System sei inzwischen fest im Stadtbild verankert, in den Quartieren präsent und werde von immer mehr Menschen genutzt. Für die neue Fahrradsaison werde daher mit weiterem Wachstum gerechnet.
Zum Jubiläum setzt Bre.Bike im April 2026 auf ein zusätzliches Testangebot. In diesem Monat bleiben die ersten 30 Minuten jeder Lastenrad-Ausleihe kostenlos. Damit soll mehr Menschen die Gelegenheit gegeben werden, die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten von Lastenrädern kennenzulernen, etwa für Einkäufe oder Ausflüge mit der Familie. Insgesamt stehen 60 Lastenräder an 29 Stationen zur Verfügung, die sich überwiegend an mobil.punkten befinden und dort mit Carsharing-Angeboten verknüpft sind. Dabei ist zu beachten, dass diese Räder an ihre jeweilige feste Heimatstation zurückgebracht werden müssen.
Das Bediengebiet von Bre.Bike erstreckt sich über das gesamte Bremer Stadtgebiet – von Blumenthal bis Tenever und von Borgfeld bis Huchting. Insgesamt sorgen 65 physische und 20 virtuelle Stationen für eine gute Verfügbarkeit der Räder und ermöglichen ein geordnetes sowie barrierearmes Abstellen. Besonders intensiv wird das Angebot in Bremen-Mitte, Horn-Lehe und der Neustadt genutzt. Zu den am stärksten frequentierten Standorten gehören der Hauptbahnhof auf der City-Seite und am Willy-Brandt-Platz, der Sielwall, die Wilhelm-Kaisen-Brücke und die Domsheide.
Auf Basis der bisherigen Nutzungsdaten wird das Netz fortlaufend weiterentwickelt. So sind zusätzliche Stationen in Randbereichen vorgesehen, um die Verbindung zum öffentlichen Nahverkehr auszubauen und die sogenannte letzte Meile im Stadtverkehr noch besser abzudecken.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor sind zudem die bestehenden Kooperationen. Zu den Partnern gehören die BSAG, die Hochschule Bremen, die Universität Bremen, die Gewoba und der Weser-Kurier. Vor allem die Zusammenarbeit mit den Hochschulen hat sich nach Angaben der Beteiligten besonders schnell als sehr erfolgreich erwiesen.
Auch die Betreiberin nextbike GmbH bewertet das erste Jahr positiv. Geschäftsführer Sebastian Popp erklärte, dass Bre.Bike in Bremen sehr gut angenommen werde. Mit 60 Lastenrädern verfüge das System über die größte Lastenradflotte innerhalb eines Bikesharing-Systems in Deutschland. Damit leiste es bereits jetzt einen wichtigen Beitrag zu einer multimodalen und sozial gerechten Verkehrswende in Bremen. Zugleich kündigte er an, das Angebot weiterentwickeln und noch mehr Menschen im Alltag erreichen zu wollen.
Die bisherigen Zahlen unterstreichen diese Entwicklung: Seit April 2025 haben sich rund 42.000 Nutzerinnen und Nutzer registriert. Zwischen April 2025 und März 2026 wurden 575.000 Fahrten gezählt. Von den insgesamt 1.450 Standardrädern ist jedes im Durchschnitt mindestens einmal täglich im Einsatz. Der bislang stärkste Nutzungstag war der 27. Februar 2026 mit 6.500 Ausleihen, was im Schnitt 4,5 Fahrten pro Fahrrad entspricht. Hinzu kommt, dass Bre.Bike mit seinen 60 Lastenrädern über die größte Lastenradflotte eines Bikesharing-Systems in Deutschland verfügt.
Hinter dem Projekt steht ein größerer verkehrspolitischer Rahmen. Ein modernes Bikesharing-System soll einen Beitrag zur Lebensqualität in der Stadt leisten, die Attraktivität des urbanen Raums erhöhen und das Mobilitätsangebot für die Bremer Bevölkerung erweitern. Im Rahmen des Handlungsfeldes Klimaschutz 2022/2023 wurde im Februar 2022 durch entsprechende Beschlüsse des Senats, der Deputation sowie des Haushalts- und Finanzausschusses die Maßnahme zur Erweiterung des Leihfahrradbetriebs beschlossen. Vorgesehen waren 1.000 Bremer Räder mit 30 Minuten kostenloser Nutzung. Anschließend führte die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens die Konzessionsvergabe für ein stadtweites Bikesharing-System durch. Dabei setzte sich die in Leipzig ansässige nextbike GmbH durch. Seit April 2025 betreibt das Unternehmen das System Bre.Bike für eine Laufzeit von fünf Jahren. Nextbike bringt dafür nach eigenen Angaben rund 20 Jahre Erfahrung mit lokalen und regionalen Bikesharing-Systemen in ganz Europa mit.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Hansestadt Bremen/Veröffentlicht am 31.03.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.