Der Radring Wuppertal nimmt Gestalt an

Ausgangspunkt war ein BUGA+-Projekt, das von den drei Wuppertaler Vereinen Miteinander Füreinander Heckinghausen, wuppertal aktiv und Greenpeace Wuppertal initiiert wurde. Inzwischen ist daraus gemeinsam mit der Stadtverwaltung und dem Förderkreis Radring eine konkrete Vorzugsroute für einen Radring rund um Wuppertal entstanden.

Die Stadt informiert am 16. Dezember ab 18 Uhr in der Glashalle der Sparkasse über den aktuellen Stand des Projekts. Alle interessierten Wuppertalerinnen und Wuppertaler sind eingeladen, sich über die Planungen zu informieren.

Verknüpfung der drei Kernareale
Der geplante Radring rund um Wuppertal soll eine Länge von etwa 35 Kilometern haben. Vorgesehen ist, bestehende Trassen wie die Nordbahntrasse, die Sambatrasse und die Schwarzbachtrasse einzubeziehen. Darüber hinaus verläuft die Route unter anderem durch das Zooviertel, über den Langerfelder Markt und über die Südhöhen. Für den Südosten wurden bereits zwei Varianten abgestimmt: eine kürzere, zügige Verbindung sowie eine landschaftlich reizvollere, jedoch deutlich längere Strecke. Während der Bundesgartenschau 2031 soll der Radring eine bequeme und nachhaltige Fahrradverbindung zwischen den drei Kernarealen ermöglichen.

Langfristiger Mehrwert über die BUGA hinaus
Der Radring soll Stadtteile neu miteinander verknüpfen und zugleich die grünen Landschaftsräume Wuppertals sicher und attraktiv erlebbar machen. Auch nach der Bundesgartenschau wird dem Projekt eine langfristige Bedeutung für den Radverkehr zugeschrieben – sowohl im Alltag als auch für Freizeit und Tourismus. Für die fachliche Planung wurde kürzlich ein externes Ingenieurbüro mit Schwerpunkt Radverkehr beauftragt. Bis Oktober 2026 soll geprüft werden, welche baulichen Ausgestaltungen und Umsetzungsschritte notwendig sind, um den Radring zu realisieren.

Informationsveranstaltung am 16. Dezember
Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung am 16. Dezember wird das Vorhaben ausführlich vorgestellt. Vertreter des Förderkreises Radring, der Stadtverwaltung sowie des beauftragten Ingenieurbüros begleiten den Abend und beantworten Fragen aus dem Publikum. Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren und direkt mit den Projektbeteiligten ins Gespräch zu kommen.

Zur besseren Organisation wird um eine vorherige Anmeldung gebeten. Diese ist auch telefonisch unter 0202 563 5398 möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei, der Veranstaltungsort barrierefrei zugänglich. Für Getränke und kleine Snacks ist gesorgt. Zudem wird Gebärdendolmetschen angeboten; entsprechender Bedarf soll bei der Anmeldung angegeben werden.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Wupertal/Veröffentlicht am 12.12.2025

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