Stationärer Fahrradfachhandel bleibt erste Wahl dank Nähe und Service

Der persönliche Kontakt bleibt ein entscheidender Erfolgsfaktor: In einem Markt, der von Konsolidierung, Preisdruck und zurückhaltender Kaufbereitschaft geprägt ist, kommt dem stationären Fahrradfachhandel weiterhin eine Schlüsselrolle zu. Darauf verweist die Linexo Bike-Studie 2025 – Fachhandel & Werkstätten, die nachvollziehbar macht, warum viele Käuferinnen und Käufer den Weg ins Geschäft vor Ort bevorzugen. Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten geben Nähe, Vertrauen und eine überzeugende Servicequalität den Ausschlag bei der Kaufentscheidung.

Besonders positiv fällt die Bewertung der Servicequalität im Fachgeschäft aus. Knapp 85 Prozent der Befragten zeigen sich (sehr) zufrieden – vor allem mit Beratung, Freundlichkeit und nachvollziehbarer Preisgestaltung. Viele schätzen, dass sie Produkte vor dem Kauf ausprobieren können und Fragen unmittelbar im persönlichen Gespräch klären. Rund 60 Prozent nennen fachkundige Beratung, Probefahrt und den direkten Kontakt als wichtigste Gründe, den Fachhandel dem Online-Kauf vorzuziehen. Angesichts sinkender Margen und hoher Lagerbestände wird damit deutlich: Persönlicher Service ist weiterhin das zentrale Unterscheidungsmerkmal des stationären Handels.

Sören Hirsch, Bereichsleitung bei Linexo, wird dahingehend zitiert, dass die Ergebnisse klar belegten: Der Fachhandel sei deutlich mehr als eine reine Verkaufsstelle. Er stehe für Vertrauen, Nähe zur Kundschaft sowie verlässliche Beratung und Serviceleistungen – insbesondere in einem Markt, der sich derzeit stark wandelt. Zudem habe er ausgeführt, dass Kundinnen und Kunden zusätzliche Angebote erwarteten, etwa Lösungen zur Absicherung bei Diebstahl und Reparaturen sowie Finanzierungsmodelle, die das gewünschte Fahrrad bezahlbar machten. Linexo stelle dafür unter anderem Optionen wie Fahrradversicherung und Dienstrad-Leasing bereit, die dem Handel mehr Planungssicherheit bei der Marge geben und Werkstätten langfristig auslasten könnten.

Werkstätten gewinnen an Bedeutung

Auch die Werkstätten profitieren vom hohen Vertrauen. Mehr als ein Viertel der Befragten wendet sich bei Reparaturen direkt an eine Fachwerkstatt, knapp 20 Prozent suchen gezielt das Geschäft auf, in dem das Fahrrad gekauft wurde. Besonders wichtig sind dabei kurze Durchlaufzeiten und transparente Festpreise für typische Standardleistungen. Darüber hinaus gewinnen Zusatzangebote wie Inspektionen, Ersatzräder oder Reinigungsservices spürbar an Relevanz und werden als echter Mehrwert wahrgenommen. Für viele Betriebe entwickeln sich Service- und Werkstattleistungen damit zu einer tragenden Säule für Kundenbindung und Wertschöpfung – gerade vor dem Hintergrund rückläufiger Neuradverkäufe.

Sicherheit und Komfort im Fokus

Digitale Zusatzfunktionen sind inzwischen fest im Markt angekommen. Immer mehr Nutzerinnen und Nutzer interessieren sich für elektronische Features, die Komfort und Sicherheit erhöhen. Besonders gefragt sind Lösungen zur Diebstahlortung, Wegfahrsperren sowie eine automatische Lichtsteuerung. Nur rund sechs Prozent der befragten E-Bike-Fahrenden zeigen keinerlei Interesse an solchen Funktionen. Das unterstreicht, dass Digitalisierung im Fahrradsegment zunehmend zum Standard wird und Fachhändlern wie Werkstätten zusätzliche Möglichkeiten eröffnet, sich zukunftsfähig aufzustellen.

Hirsch wird außerdem dahingehend wiedergegeben, dass sich die Kundenerwartungen weiterentwickelten: Sicherheit, Komfort und digitale Angebote sollten mitgedacht werden, gleichzeitig blieben persönliche Beratung und verlässlicher Service zentral. Für Fachhändler und Werkstätten entstehe daraus die Chance, sich klar vom Wettbewerb zu differenzieren.

Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von linexo by WERTGARANTIE/Veröffentlicht am 15.01.2026

Bewertung: 0 / 5. Bewertungen: 0

We are sorry that this post was not useful for you!

Let us improve this post!

Tell us how we can improve this post?