Die Streckenführung für die Deutschland-Premiere von Red Bull Cerro Abajo steht fest. Am 5. und 6. September wird Stuttgart zum Schauplatz des Finales der internationalen Urban-Downhill-Rennserie. Die Mountainbike-Elite fährt dabei durch den Stuttgarter Kessel und kämpft um den Weltmeistertitel.
Der Kurs führt über 1,2 Kilometer vom Teehaus im Weißenburgpark bis zum Ziel auf dem Wilhelmsplatz. Auf der Strecke überwinden die Fahrer 130 Höhenmeter, zahlreiche Stäffele, Sprünge, Hindernisse, Asphaltpassagen und enge Gassen. Die besten Athleten dürften für die Strecke voraussichtlich rund 100 Sekunden benötigen.
Finale der internationalen Rennserie
Red Bull Cerro Abajo entstand in Südamerika und gilt als größte urbane Downhill-Mountainbike-Rennserie der Welt. Zum Saisonabschluss kommt die Serie nun erstmals nach Deutschland. Stuttgart ist der letzte von vier internationalen Stopps.
Die Streckendesigner nutzen das besondere Gelände der baden-württembergischen Landeshauptstadt, um den Fahrern einen technisch anspruchsvollen Kurs zu bieten. Die Hanglagen, Parkanlagen und historischen Straßenzüge rund um den Kessel bilden dabei die Kulisse für das Finale.
Dr. Clemens Maier, Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, sieht Stuttgart als besonders geeigneten Austragungsort. Die Stadt biete mit ihren typischen Hanglagen, dem Blick auf den Fernsehturm und den historischen Straßenzügen eine abwechslungsreiche urbane Umgebung. Gleichzeitig entstehe daraus eine sportlich anspruchsvolle Strecke, die dem Weltmeisterschaftsfinale gerecht werde.
Deutsche Hoffnung Johannes Fischbach am Start
Aus deutscher Sicht richtet sich der Blick unter anderem auf Johannes Fischbach. Der dreifache Deutsche MTB-Meister geht in Stuttgart an den Start und trifft dort auf internationale Serienstars wie Tomáš Slavík.
Die Fahrer treten einzeln im Wettlauf gegen die Uhr an. Am Ende entscheidet die Zeit darüber, wer sich in Stuttgart den Weltmeistertitel sichert.
Stäffele, Drops und enge Gassen
Anders als klassische Abfahrtsstrecken im Skisport ist ein Urban-Downhill-Kurs kein reiner Hochgeschwindigkeitshang, sondern ein steiler Hindernisparcours. In Stuttgart gehören Drops von mehreren Metern, Road Gaps, Doubles, Rampen und technische Passagen dazu.
Auch die urbane Umgebung stellt besondere Anforderungen. Straßen, Mauern, Brücken und Treppen werden Teil der Strecke. Eine zentrale Rolle spielen die Stuttgarter Stäffele, die das natürliche Gefälle des Kessels zusätzlich verschärfen.
Nach Angaben der Veranstalter setzen die Track-Bauer in Stuttgart neue Maßstäbe. Bei keinem bisherigen Tour-Stopp der Rennserie wurden demnach so viele künstliche Hindernisse integriert.
Spektakulärer Start am Weißenburgpark
Der Kurs beginnt am Aussichtspunkt oberhalb der Innenstadt im Weißenburgpark. Mit dem Teehaus im Jugendstil und dem Marmorsaal führt die Strecke zunächst an zwei historischen Orten vorbei.
Direkt nach dem Start wartet jedoch bereits die erste große Herausforderung. Ein 3,50 Meter hoher Drop bringt die Fahrer sofort auf Tempo. Anschließend geht es mit bis zu 60 Prozent Gefälle und Geschwindigkeiten von teilweise rund 70 Kilometern pro Stunde in Richtung Tal.
Ein besonderes Element ist die Fußgängerbrücke am Weißenburgpark. Von der 8,50 Meter hohen Brücke springen die Fahrer seitlich auf die Bopserwaldstraße hinab. Eine hölzerne Landefläche bringt sie dort wieder zurück auf die Spur.
Sprung über die Etzelstraße
Nach der Passage am Bopserbrünnele folgt ein weiteres spektakuläres Hindernis. Die Mountainbiker überqueren die Etzelstraße nicht auf dem Boden, sondern im Sprung. Von einer Rampe heben sie ab, fliegen über die Straße und landen auf der gegenüberliegenden Seite.
In der Grünanlage am Carola-Blume-Weg warten anschließend enge Haarnadelkurven auf Pflastersteinen. Über den Mozartplatz führt der Kurs weiter durch Schikanen und Hindernisse in Richtung Heusteigviertel.
Zieleinlauf am Wilhelmsplatz
Die letzten Meter führen die Fahrer durch die historischen Straßenzüge des Heusteigviertels. Zwischen Altbauten aus der Gründerzeit geht es in Richtung Wilhelmsplatz, wo das Ziel und die Siegerehrung geplant sind.
Mit der Kombination aus steilem Gelände, urbanen Hindernissen, Stäffele-Passagen und hoher Geschwindigkeit wird Red Bull Cerro Abajo in Stuttgart sowohl für die Fahrer als auch für das Publikum zu einem besonderen Saisonfinale.
Dieser Text basiert auf einer Pressemitteilung von Stadt Stuttgart/Veröffentlicht am 30.07.2026 und wurde unter Zuhilfenahme von KI erstellt.